Multiple Sklerose: mit Genanalyse optimal behandelbar

Rund 12.500 Menschen in Österreich leben mit der Erkrankung Multiple Sklerose. Jährlich erkranken zwischen 350 und 400 Personen neu an dieser neurologischen Krankheit. Frauen sind ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Männer. Multiple Sklerose tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf, und ist (noch) nicht heilbar – aber immer besser zu behandeln. Multiple…

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Herzinfarkt: Genanalyse optimiert die Prävention!

Etwa 20.000 Menschen erleiden in Österreich jedes Jahr einen Herzinfarkt. Männer erkranken früher, Frauen sind bis zu den Wechseljahren vor einem Herzinfarkt geschützt – das Geschlechtshormon Östrogen trägt zur Elastizität von Blutgefäßen bei und reduziert das Risiko für Gefäßverkalkungen. Frauen und Männer erkranken etwa gleich häufig an einem Herzinfarkt. Frauen allerdings meist in höherem Lebensalter.…

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Schlaganfall: Genanalyse optimiert Sekundärversorgung

Rund 20.000 Menschen in Österreich erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. 67 Prozent der Erkrankungen treten nach dem 69. Lebensjahr auf. Bei einem Schlaganfall verstopft ein Blutgerinnsel plötzlich ein Blutgefäß im Gehirn. Dieses Hirnareal kann dann nicht mehr mit Blut versorgt werden. Je nach Lokalisation des Hirninfarkts kann dies unterschiedliche Symptome verursachen.   Schlaganfall: Alarmsymptome Wenn…

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Medikamente: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Medikamente, die speziell für Kinder entwickelt und auch an diesen getestet wurden, gibt es nur wenige. Der Grund: Noch bis vor wenigen Jahren galt die Durchführung von klinischen Studien mit Kindern als unethisch. Und das ist problematisch. Denn es bedeutet, Kinder erhalten sehr häufig Medikamente, die für Erwachsene entwickelt und in Studien geprüft wurden. Man…

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Genanalyse bei Neugeborenen: Sicher durchs Leben

Jedes Neugeborene ist ein Wunder der Natur, darin sind wir uns alle einig. Und noch erstaunlicher ist, dass sich in jeder einzelnen menschlichen Zelle unsere komplette Erbinformation, die DNS (Desoxyribonukleinsäure), befindet. Unsere Gene bestimmen, wie wir aussehen, welche Haarfarbe wir haben, ob wir groß oder klein sind und noch viele andere Dinge, die jeden Menschen…

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Darmkrebs: Genanalyse kann Chemotherapie optimieren

Darmkrebs ist bei Frauen und Männern in Österreich die dritthäufigste Krebserkrankung (Quelle: Statistik Austria). 2015 (aktuellste Daten) erkrankten österreichweit 4.386 Menschen neu an Darmkrebs. (2.494 Männer und 1.892 Frauen). Sowohl die Neuerkrankungs- als auch die Sterberate gingen in den vergangenen zehn Jahren um etwa 30 Prozent zurück. Dieser Rückgang ist zum einen auf die zunehmende…

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Chronische Schmerzen: Die unsichtbare Krankheit

Chronische Schmerzen sind keine Seltenheit. Rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich, so wird geschätzt, leiden unter chronischen Schmerzen (siehe Österreichische Schmerzgesellschaft).   Chronische Schmerzen und Schmerzgedächtnis Schmerzreize werden von bestimmten Rezeptoren im menschlichen Organismus erzeugt, den Nozizeptoren. Das Wort leitet sich vom lateinischen „nocere“ ab, was „schaden“ bedeutet. Solche Nozizeptoren finden sich fast überall im…

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Medikamente im Alter: Vorsicht bei mehreren Arzneimitteln!

Die Einnahme von Medikamenten im Alter nimmt aufgrund chronischer Erkrankungen immer mehr zu. Am häufigsten treten dabei: Herz-Kreislauferkrankungen chronische Schmerzen Typ 2 Diabetes psychische Erkrankungen (z. B. Depressionen) und Schlafstörungen auf.   Alter, Genetik und Lebensstilfaktoren Die Ursachen für die Zunahme chronischer Erkrankungen in höherem Lebensalter sind zum einen der Alterungsprozess, den Ihr Organismus durchläuft.…

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Unerfüllter Kinderwunsch: Warum eine umfassende Genanalyse hilfreich sein kann

In Österreich bleibt der Kinderwunsch von jedem fünften Paar unerfüllt. Die Ursachen dafür können sowohl bei der Frau als auch beim Mann liegen, manchmal betrifft es auch beide. Die Reproduktionsmedizin hat seit den 1970er Jahren, als das erste sogenannte „Retortenbaby“ zur Welt kam, große Fortschritte gemacht. Eine assistierte Reproduktion kann mittlerweile vielen Paaren zu einem gesunden Kind…

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Gicht: Umfassende genetische Analyse hilft bei der Therapie

  Rund vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Gicht. Die Gicht zählt damit zu den häufigsten entzündlichen Gelenkserkrankungen der westlichen Welt. Auslöser der Gicht ist ein erhöhter Harnsäurewert. Rund 20 Prozent aller Männer aber nur zwei bis sechs Prozent der Frauen weisen einen solchen erhöhten Harnsäurewert auf (siehe Deutsche Gesellschaft…

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Herzrhythmusstörungen: Vorsicht bei Amiodaron

  Amiodaron wird häufig bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt, einem relativ oft auftretendem Phänomen. In Österreich sind jeweils knapp 60.000 Frauen und Männer von dieser Störung betroffen. Das Risiko für Herzrhythmusstörungen wird mit steigendem Lebensalter größer. Menschen ab 60 Jahren sind besonders häufig von der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern betroffen. Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz nicht mehr gleichmäßig, sondern…

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Wie spreche ich mit meinem Arzt über Genanalysen?

  Genetische Tests scheinen zur Zeit in aller Munde zu sein. Alles Mögliche kann man testen: Woher man stammt etwa oder ob man das Risiko für bestimmte Erkrankungen in sich trägt. Derlei Tests resultieren oft in Wahrscheinlichkeiten, sind also im besten Fall eine interessante Spielerei, können im schlimmsten Fall aber auch zu echten Lebenskrisen führen.…

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