HIV-Medikamente und andere Arzneimittel: Achtung auf Wechselwirkungen!

Mittlerweile werden viele Medikamente zur Behandlung von HIV angeboten, denn seit 1987 das erste antiretrovirale Medikament auf den Markt kam, wurde eine ganze Reihe von weiteren, sehr wirksamen Arzneimitteln gegen HIV entwickelt. So ist es mittlerweile in vielen Fällen und mit den richtigen Medikamentenkombinationen möglich, das HI-Virus im Blut der Betroffenen unter die Nachweisgrenze zu…

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Hepatitis C: Gut heilbar aber unterdiagnostiziert

Hepatitis C: Am 28. Juli war Welt-Hepatitis-Tag, doch was ist das genau? Hepatitis (von „hepar“ – griechisch für „Leber“, die Endung „-itis“ bedeutet „Entzündung – Hepatitis bedeutet also Leberentzündung) kann durch mindestens sechs unterschiedliche Viren ausgelöst werden. Diese Viren werden mit den Buchstaben A bis E bezeichnet. Gegen Hepatitis A und B gibt es seit…

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Helicobacter pylori und Antibiotika: Resistenzen nehmen zu

Als die australischen Wissenschaftler Barry Marshall und Robin Warren 1982 das Bakterium Helicobacter pylori entdeckten und nachweisen konnten, dass dieser Keim Magengeschwüre auslösen kann, wurden sie von der internationalen Wissenschaftlergemeinde verlacht und verspottet. Es sollte noch viele Jahre dauern, bis die Entdeckung von Marschall und Warren tatsächlich als wichtigster Auslöser für Gastritis und Magen- sowie…

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Antibabypille: Beliebtestes Verhütungsmittel in Österreich

Fast 40 Prozent aller Österreicherinnen benutzen zur Verhütung ungewollter Schwangerschaften die Antibabypille (kurz „Pille“). Mittlerweile ist die Auswahl an unterschiedlichen Präparaten groß. So gibt es: Einphasenpillen (enthalten Östrogen und Gestagen in einer fixen Dosierung) Mehrphasenpillen (enthalten Östrogen und Gestagen in einer dem Zyklus angepassten Dosierung Minipillen (enthalten nur Gestagen) Mikropillen (enthalten Östrogen in einer minimalen…

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Antidepressiva: Mit Genanalyse die richtige Therapie finden

Antidepressiva werden sehr häufig verschrieben. Rund acht Prozent aller Menschen in Österreich sind an einer Depression erkrankt. Das sind etwa 640.000 Personen. Frauen erkranken rund doppelt so häufig wie Männer. Zu den Hauptsymptomen einer Depression zählen: Interesse-/Freudlosigkeit gedrückte Stimmung Antriebsstörung/Müdigkeit Für die Diagnose einer Depression müssen mindestens zwei der oben genannten Symptome über mehr als…

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Schilddrüse: Lebenswichtiger „Schmetterling“ im Hals

Die menschliche Schilddrüse liegt im Bereich des Kehlkopfs und zu beiden Seiten der Luftröhre. Sie ist bei Männern größer als bei Frauen und wiegt in etwa zehn bis 25 Gramm. Dieses wichtige Organ besteht aus zwei Lappen. Diese beiden Lappen formen in etwa die Flügel eines Schmetterlings.   Schilddrüse: Jodmangel führt zu Kropfbildung Obwohl nur…

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HIV: HAART-Therapie kann zu Wechselwirkungen führen

Als in den frühen 80er Jahren die ersten Fälle von HIV/Aids bekannt wurden, führte die Erkrankung in den meisten Fällen rasch zum Tode. Erst mit der Einführung von Zidovudin, dem ersten antiretroviralen Medikament 1987 war erstmals eine Behandlung der Erkrankung möglich. 1996 wurde mit der HAART – der hochaktiven antiretroviralen Therapie – eine Kombinationstherapie eingeführt,…

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Leukämie: optimierte Therapie durch Kenntnis genetischer Mutationen

Leukämie in der Überbegriff für eine Gruppe von Krebserkrankungen, die aufgrund von Störungen in der Bildung der Blutkörperchen auftreten. In Österreich zählen Leukämien mit rund drei Prozent aller Krebserkrankungen zu den seltenen bösartigen Neubildungen. Etwas mehr als 1.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu an einer Form der Leukämie. Es wird zwischen unterschiedlichen Leukämieformen unterschieden. Dazu…

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Hautkrebs: Umfassende genetische Analyse erleichtert Therapieplanung

Zu viele Sonnenbäder, vor allem aber Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen die Gefahr, später im Leben an Hautkrebs zu erkranken. Der sogenannte „weiße“ und der „schwarze“ Hautkrebs zählen zu den häufigsten Hautkrebserkrankungen. An weißem Hautkrebs, dem sogenannten Basaliom, erkranken in Österreich jedes Jahr 20.000 bis 30.000 vorwiegend ältere Menschen. Zum Vergleich: Rund 5.000 Frauen erkranken…

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Optimierte Therapie von Eierstockkrebs durch Genanalyse

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist die siebenthäufigste Krebsart der weiblichen Bevölkerung. 15 von 100.000 Frauen erkranken im Laufe Ihres Lebens daran. Die Krankheit entwickelt sich meist nach den Wechseljahren, zeigt oft über lange Zeit keine oder nur unspezifische Symptome und wird häufig eher zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Eine Zunahme des Bauchumfangs, Verdauungsprobleme und Blähungen, die…

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Cholesterinsenker: Umfassende Genanalyse vor Therapiebeginn

Cholesterinsenker – wozu und ab wann? Genetisch gesehen ist der Mensch immer noch in der Steinzeit. Der Urmensch musste den ganzen Tag auf den Beinen sein, um an Nahrung, die meist pflanzlich war, zu gelangen. Fleisch und Fett dagegen gab es nur selten. Hätte man damals schon die Blutfettwerte bestimmen können, wäre ein zu hoher Spiegel…

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Atezolizumab: Neue Substanz gegen Blasen- und Lungenkrebs

Die Immuntherapie spielt in der erfolgreichen Krebsbehandlung eine immer wichtigere Rolle, Atezolizumab ist ein in diesem Zusammenhang eingesetzter Wirkstoff. Neue Substanzen hemmen bestimmte Faktoren an der Oberfläche von Krebszellen und führen so dazu, dass das Immunsystem sich gezielt an die Krebszellen richtet und diese vernichtet. Das hat – gegenüber der klassischen Chemotherapie – mehrere Vorteile:…

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