Wenn Medikamente anders wirken als sie sollten

Jeder Mensch verarbeitet Medikamente in seiner Leber unterschiedlich. Dadurch ist auch die Wirkung der Medikamente eine andere. Ein pharmakogenetischer Test ermöglicht es, den individuellen Metabolismus festzustellen und damit von Anfang an Über- bzw. Unterdosierungen zu vermeiden.   Es gibt Menschen, bei denen die Metabolisierung von Arzneimitteln sehr gut funktioniert. Ein Beispiel: Frau S. leidet regelmäßig…

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Polypharmazie im Alter: So hilft eine umfassende Genanalyse!

Ab fünf Arzneimitteln sprechen ExpertInnen von Polypharmazie. Häufig nehmen Menschen über 60 Jahren täglich mehrere Medikamente ein, aber auch die Einnahme von acht bis zehn oder mehr Medikamenten täglich ist unter älteren Menschen durchaus nicht ungewöhnlich.   Achtung bei freiverkäuflichen Arzneimitteln Das liegt an mehreren Faktoren: Zum einen stellen sich in höherem Lebensalter häufig chronische…

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ADHS: Nicht nur eine Kinderkrankheit

  Etwa sechs Prozent aller Kinder, meistens Buben, erkranken vor ihrem siebenten Lebensjahr an ADHS (Aufmerksamkeits-Defizits-Hyperaktivitäts-Syndrom). ADHS ist allerdings keineswegs lediglich eine „Kinderkrankheit“, die verschwindet, wenn Betroffene erwachsen werden. Vielmehr nehmen rund drei Prozent der Erkrankten ihr ADHS ins Erwachsenenalter mit.   Diagnostik Die Diagnose ADHS bei einem Erwachsenen zu stellen, kann, ebenso wie die Abgrenzung…

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Epilepsie: Gut behandelbares Anfallsleiden

Rund ein Prozent der Bevölkerung in Österreich leidet unter Epilepsie. Das Anfallsleiden tritt damit ebenso häufig auf, wie etwa die psychische Erkrankung Schizophrenie. Häufig manifestiert sich die Erkrankung erstmals im Kindesalter. Unterschieden werden „fokale Epilepsien“, bei denen nur eine bestimmte Gehirnregion betroffen ist und „generalisierte Epilepsien“, bei denen beide Gehirnhälften von der Erkrankung betroffen sind.…

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Erektile Dysfunktion – warum eine umfassende Genanalyse bei einer Therapie Sinn macht

Am 1. Oktober 1998 wurde das erste wirksame Medikament zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen – und löste eine Revolution aus. Für das Pharmaunternehmen Pfizer entwickelte sich Sildenafil zur Goldgrube. Und Millionen Männer auf der ganzen Welt zeigten sich begeistert, erstmals etwas Wirksames zur Therapie ihrer Potenzprobleme einnehmen zu können. Bald folgten ähnliche Medikamente. Inzwischen –…

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Osteoporose: Knochenbruch-Krankheit betrifft Frauen und Männer

  Schätzungen zufolge leiden rund 460.000 Menschen in Österreich unter Osteoporose, davon etwa 370.000 Frauen und 90.000 Männer. Frauen erkranken vor allem nach der Menopause, wenn Östrogen, ein Geschlechtshormon, das die Knochen schützt, kaum noch produziert wird. Männer trifft es häufig noch vor dem 50. Lebensjahr. Bei ihnen ist die Knochenbruchkrankheit allerdings häufig eine Folge…

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Alterungsprozess und die Verträglichkeit von Medikamenten

    Das Alter sei nichts für Feiglinge hat schon der 2014 verstorbene deutsche Schauspieler Joachim Fuchsberger gewusst. Der Alterungsprozess des Menschen beginnt eigentlich bereits mit der Geburt. Richtig zu spüren bekommen wir das allerdings meist erst etwa ab dem 40. Lebensjahr. Besonders Frauen bemerken eine Veränderung des Stoffwechsels, wenn sie – ohne ihre Lebensgewohnheiten…

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Angina pectoris: Medikamente wirksamer als Stents

Etwa 17.000 Menschen in Österreich leiden unter Angina pectoris. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen. Das Risiko, an einer Angina pectoris zu erkranken, steigt ab dem 50. Lebensjahr an. Ursache für die Erkrankung ist die Arteriosklerose. Dabei werden die arteriellen Blutgefäße (die das sauerstoffreiche Blut durch den Organismus transportieren) durch Ablagerungen immer weiter verengt,…

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Migräne: Genanalyse hilft bei Therapieentscheidung

Migräne ist – vor allem bei Frauen – eine sehr häufige Erkrankung. 43 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer erkranken im Laufe ihres Lebens an chronischer oder episodisch auftretender Migräne. Die Hauptsymptome sind sehr starke, pochende Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Lichtempfindlichkeit sowie Aurasehen. Wenn es sich um Migräne mit Aura handelt, so treten…

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Bipolare Störung: Genanalyse unterstützt Therapieerfolg

Die bipolare Störung wurde früher als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Krankheit im Gehirn, bei der Betroffene Phasen von übertriebener Euphorie bis hin zum Wahn erleben, die sich mit heftigen depressiven Episoden abwechseln. Es gibt eine Reihe von Abstufungen der bipolaren Störung, so kann die Euphorie eher schwach, die Depression dagegen…

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Angststörung: Wenn Furcht zur Krankheit wird

Jeder Mensch hat hin und wieder Angst vor etwas. Das ist gut und sinnvoll, schützt uns dieses Gefühl doch häufig vor tatsächlich drohender Gefahr. Manche Menschen allerdings können ihre Ängste nicht mehr ablegen. Sie entwickeln eine sogenannte Angststörung. Studien zufolge sind bis zu 34 Prozent aller Menschen weltweit im Laufe ihres Lebens von einer Angststörung…

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Schizophrenie: Starke genetische Komponente

Schizophrenie ist keine Seltenheit: Schätzungen zufolge erlebt rund ein Prozent aller Menschen in Österreich mindestens einen schizophrenen Schub. Ein Drittel davon wird wieder völlig gesund, ein Drittel kann mit leichten Beeinträchtigungen sein Leben relativ uneingeschränkt weiter führen, und ein weiteres Drittel leidet chronisch unter der psychischen Erkrankung. Auch dies basiert auf Schätzungen.   Schizophrenie und…

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